Dienstag, 13. März 2018

Neues von der größten Feministin aller Zeiten

Immerhin die Frage, was sich Frankfurter Rotzgören und Frauenflüsterer eigentlich unter dem "Versuch", "den Drahtseilakt zwischen Punkrock und Ideologiekritik" zu "meistern", vorstellen, ist beantwortet: So etwas wie das Busenattentat auf Adorno.

Am 10. März um 2:09 Uhr schreibt Veronika Ich-fühle-mich-schmutzig-wenn-ich-kritisiert werde-und-muss-meiner-Therapeutin-ständig-die-Welt-erklären Kracher auf Facebook:

>Ich habe mir ja heute den Oberschenkel tätowieren lassen. Den KOMPLETTEN VORDEREN TEIL. Zwar mag er Dank irgendeines Wundermittelchens meines Tätowierers nicht mehr bluten, trotzdem tut das ganze trotzdem schweineweh. So weh, dass ich nicht richtig laufen kann, es ist mehr so ein geriatrisches ein Humpeln. Anscheinend humpel ich so beeindruckend, dass man mich für eine Kriegsinvalidin hält (der derangierte Gesichtsausdruck von dem Stress, drei Stunden lang mit einer Nadel traktiert worden zu sein, mag sein übriges dazu getan haben). Zumindest hielt mich der ältere Herr, der mir vorhin im Bus mit der Frage: "Wo haben Sie denn gedient, junge Frau?" seinen Sitzplatz anbot, für eine. Auf meine stolze Antwort "jeden Tag und überall im Kampf gegen den patriarchalen Kapitalismus, guter Mann!" sah er mich jedoch entsetzt an und hat sich wieder hingesetzt.<

Statt sich vom Entsetzen der Außenwelt irritieren zu lassen, wird weiter auf den eigenen Defekt gepocht. Nichts Geringeres als nämlicher Oberschenkel fungiert einen Tag später wieder als Brennspiegel der „Beschissenheit der Verhältnisse“. Was ist ihm widerfahren? Ein Mückenmann „piekst ungefragt“ drauf. (V. K., FB, 11.03. 20:04 Uhr)

Das Einverständnis der anderen, ähnlich Deformierten ließ natürlich nicht lange auf sich warten.