Donnerstag, 13. September 2018

Vorerst* letzte Worte zu Chemnitz

Die Realitätsabwehr der Staatsantifa, ihrer Massenmedien und linksradikalen wie antideutschen Fußsoldaten besteht nicht nur darin, Kritiker der von ihnen betriebenen und geradezu gelebten Desinformationskampagne, die in Chemnitz mitgezündelt hat, als rechthaberische Semantiker abzutun, die Rassismus bagatellisieren –

Weil sie zugeben müssen, auch nach zwei Wochen über kein hinreichend belastbares Material zu verfügen, versuchen sie sich selbst und allen anderen einzureden, dass die zahlreichen Angriffe von Rechtsradikalen auf INLÄNDER (!) - Polizisten, Linksradikale, Journalisten, Sozialdemokraten und ein jüdisches Restaurant – in den TAGEN (!) AB (!) dem 27. August (!) eine Menschenjagd auf AUSLÄNDER (!) am 26. August (!) irgendwie belegen könnten.


Das ist strunzdumm, vollkommen irre und eigentlich durchsichtig. Aber sie sind eben mehr…

NOCHMAL ZUR ERINNERUNG:

Am 27. August um 13:37 Uhr – also noch vor "rechter" Demo und linker Gegendemo und deren Begleiterscheinungen – meldete z.B. Tagesschau.de:

„Nach den AUSSCHREITUNGEN in Chemnitz am SONNTAG hat die BUNDESREGIERUNG rechte "HETZJAGDEN" AUF AUSLÄNDER scharf verurteilt.“

Regierungssprecher Seibert wird zitiert:

"Was gestern in Chemnitz stellenweise zu sehen war und was ja auch in Videos festgehalten wurde, das hat in unserem Rechtsstaat keinen Platz. […] Solche Zusammenrottungen, Hetzjagden auf Menschen anderen Aussehens, anderer Herkunft, oder der Versuch, Hass auf den Straßen zu verbreiten, das nehmen wir nicht hin."

Die Kanzlerin, die solche Sprachregelung am 28.8. bekräftigte, reagiert auf Kritik – komme sie von Gauland oder Maaßen – am 12.09. so:

„Es gibt aber keine Entschuldigung und Begründung für Hetze, zum Teil Anwendung von Gewalt, Naziparolen, Anfeindungen von Menschen, die anders aussehen, die ein jüdisches Restaurant besitzen, für Angriffe auf Polizisten und begriffliche Auseinandersetzungen, ob es jetzt Hetze oder Hetzjagd ist, helfen uns dabei wirklich nicht weiter.“ (https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Chemnitz-rueckt-Haushaltsdebatte-in-den-Hintergrund-article20619987.html)



Nach demselben Muster – das heißt ohne jeden Rest Verstand – „argumentiert“ der Tagespiegel gegen Kretschmers auf den 26.8. gemünzte Feststellung vom 5. September, die sich auf den Wissensstand der ermittelnden Behörden bezog, es habe keinen Mob, keine Hetzjagd und kein Pogrom gegeben:

„Die Einschätzung von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), es habe in Chemnitz 'keinen Mob, keine Hetzjagd' gegeben, lässt sich auch nach einem internen Lagefilm der Polizei kaum halten. Laut dem ZDF-Magazin Frontal 21 geht aus dem Lagefilm der Polizei hervor, dass es die Polizei Chemnitz am 27. August mit einer intensiven Bedrohungslage zu tun hatte. […]“ (https://www.tagesspiegel.de/politik/chemnitz-und-koethen-100-vermummte-personen-rechts-suchen-auslaender/23056202.html)

*: All das ist – inkl. der späten Entdeckung jüdischer Opfer und ihrer Instrumentalisierung für die Rechtfertigung aufgeflogener Lügen – in längeren Artikeln detaillierter aufzuarbeiten, auch wenn zu deren Erscheinen „Chemnitz“ nur noch von historischem Interesse und die unmittelbare Erfahrung einer antifaschistischen Massenpsychose verblasst sein dürfte…

Nachtrag 14.09.2018:

Weil man auf Facebook an mehreren Stellen gegen den vorliegenden Beitrag diese Meldung: https://www.merkur.de/politik/chemnitz-opfer-schockieren-in-zdf-sendung-mit-schlimmen-aussagen-zr-10236460.html in Stellung bringt:


Der Fall selbst ist mir seit dem 2. September bekannt, weil er im entsprechenden Polizeibericht steht. Seit dem 11. September gibt es eine erste genauere Schilderung zum konkreten Tathergang. Diese stammt vom Opfer und danach kann man den betreffenden Vorgang durchaus eine Hetzjagd nennen. Dass und in welcher Form wieviele weitere Migranten an diesem Tag Opfer rassistischer Gewalt wurden - dazu haben Polizei, RAA-Sachsen (wie ich finde verdächtigerweise) und Presse, im Unterschied zum 26., bis heute (soweit mir bekannt) nichts verlauten lassen. Entscheidend aber sagen die Körperverletzungen dieses und möglicherweise weiterer Migranten sowie die gegen Polizisten, Linksradikale, Rechtsradikale und Journalisten vom 1. September nichts darüber aus, ob es, wie behauptet wurde, am 26. August ausländerfeindliche Pogrome gegeben hat, ob durch die Straßen von Chemnitz am 26. August Menschenjagden auf Ausländer stattfanden. Da diese „Erzählung“ Öl ins Feuer der Verhältnisse vor Ort gegossen und auswärtige Radikale angezogen hat, also für die Gewalteskalationen rund um die Demos und Gegendemos vom 27. August und 1. September zumindest mitverantwortlich ist, ist die Frage, ob sie empirisch gesättigt war (oder wenigstens inzwischen: ist), keine semantische oder Wortklauberei. Darum geht es in meinem Post/Blogbeitrag, der durch die Art, wie man jetzt das seit dem 2. September bekannte Verprügeln eines Afghanen durch mehrere Vermummte vom 1. September rezipiert, ja gerade bestätig wird.