Montag, 19. November 2018

Apropos "Juden in der AfD"

>>Dimitri Schulz hat man auch deswegen pathologisiert, um sich mit dem, was er zu sagen hat, nicht auseinandersetzen zu müssen. Was durchaus nachvollziehbar ist, denn seiner Aussage: „Die AfD ist die einzige Partei der Bundesrepublik, die muslimischen Judenhass thematisiert, ohne diesen zu verharmlosen“ hat man schlichtweg nichts entgegenzusetzen. (17) Tatsächlich ist es die AfD, die Islamkritik überhaupt erst ins Parlament gebracht hat, während in der medialen Öffentlichkeit jedes Argument gegen den Islam als Fremdenhass und Abendlandwahn mit heiligem Eifer befehdet wird. (18) Das diskursive Elend ändert nur nichts an der Tatsache, dass Moslems mittlerweile von immer mehr Juden als größere Bedrohung angesehen werden denn autochthone Rechtsradikale. Auch wenn es für einen Musterdeutschen unvorstellbar ist: Für manche Juden scheinen die Vogelschiss-Reden von Gauland im Vergleich mit der islamischen Bedrohung nichts als – um im Sprachbild zu bleiben − Pipifax zu sein.>> (David Schneider: "Kein Recht auf extreme Meinungen. Zur Kampagne gegen zwei Dutzend Juden in der AfD")